Kursangebot | Schule + Computer = ? | Profil | Kontakt | Links | Downloads + Tipps





Ich denke, dass es einen Weltmarkt für vielleicht fünf Computer gibt.
(Thomas Watson)

> Schule + Computer = ?

 

ICT - Anwendungsbereiche in der Schule

Die Anstrengungen, die derzeit unternommen werden um die neuen Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT) in den Unterricht zu integrieren sind enorm und der finanzielle Aufwand dafür beträchtlich. Derzeit ist noch eine starke Fokussierung auf die technische Komponente zu beobachten weil sie die Grundlage bildet, die den Einsatz von ICT in der Schule überhaupt erst ermöglicht.
Sobald die technische Infrastruktur realisiert ist, stellt sich für Lehrkräfte die Frage: Was kann ich nun mit dem Computer im Unterricht anfangen? Fundierte Studien und gesicherte Forschungsergebnisse zum Computereinsatz in der Schule sind bislang selten, doch lassen sich prinzipiell vier Anwendungsbereiche für Computer und Internet in der Schule unterscheiden:


Bereich 1: Innere Differenzierung
Das Software - Angebot für die Schule ist in den letzten Jahren explosionsartig angewachsen. Der Anteil wirklich einsatztauglicher Software ist jedoch relativ gering. Gute Software ermöglicht es der Lehrkraft, den Computer zur inneren Differenzierung einzusetzen. Das kann durch Software geschehen, die den Lernstoff vertieft und wiederholt. In diesen Bereich fallen zum Beispiel Vokabeltrainer, Rechtschreib- und Rechenprogramme. Auf höheren Stufen können auch anspruchsvollere Anwendungen wie z.B. Simulationen Anwendung finden.
Wichtig ist, dass die Lehrperson die Software hinsichtlich ihrer Qualität beurteilen kann.

Bereich 2: Recherche
Der Computer kann eine Unmenge an Informationen bereit halten. Speziell das Internet ist ein unerschöpfliches, aber komplexes Recherche - Instrument. Es eignet sich hervorragend zur Stoffsammlung zu jedem erdenklichen Thema - sowohl für Lehrkräfte als auch für SchülerInnen. Beim Einsatz in der Klasse ist es wichtig, dass die Lehrkraft den Fertigkeiten der SchülerInnen entsprechend die Komplexität reduziert und die Benutzung vereinfacht. Dies kann durch eine Vorauswahl des Angebotes geschehen (Das bedeutet z.B.: geeignete Websites in den Favoriten abspeichern, oder speziell für die jeweilige Schulstufe erstellte Webangebote nutzen). Eine weitere Möglichkeit zur vereinfachten Nutzung des Computers als Recherche - Instrument stellt die Verwendung von multimedialen Enzyklopädien auf CD-Rom dar.

Bereich 3: Kommunikation
Durch den Aufstieg des Internet hat sich der Computer zum wichtigen Kommunikationsinstrument entwickelt. Das Versenden von Emails und das Chatten sind gerade unter Jugendlichen sehr beliebte Kommunikationsformen und ein geeigneter Weg, reale Schreibanlässe zu schaffen. In der gemeinsamen Nutzung von sogenannten Groupware - Funktionen ( Terminkalender, Dateiablage, Foren, Chats usw..) üben sich die SchülerInnen in Teamarbeit und lernen Werkzeuge kennen, die später zu ihrem beruflichen Alltag gehören werden.

Bereich 4: Produktion, Präsentation, Dokumentation
Moderne Computer sind unglaublich vielfältige Werkzeuge. Sie sind Schreib- und Druckmaschine, Audio- und Videorecorder, Diaprojektor, Radio und Fernseher in einem.
Sie können gleichzeitig als Produktions- wie als Präsentationsmedium dienen. Die Ergebnisse der Lernarbeit können in Printform (als Broschüren, Zeitungen, Plakate) oder in multimedialer Form (als Folienpräsentation, als Website, als Ton- oder Videodokument) erstellt werden.
Wichtig ist, dass die SchülerInnen sich nicht in den technischen und gestalterischen Möglichkeiten welche die verschiedenen Präsentationsformen bieten verlieren. Wichtig ist auch, dass sie zuvor den Umgang mit den Präsentationsmitteln soweit gelernt haben, dass sie sich auf den Inhalt konzentrieren können.

zurück zur Artikelübersicht
 
   



Zur Startseite